“Girlsday” und “Neue Wege für Jungs” – neue Perspektiven für Jugendliche?

22.04.2010

In der Schule galten Mädchen lange Zeit als benachteiligt. Doch stimmt das noch?

Die Gleichstellung von Mädchen und Jungen ist noch nicht überall gewährleistet. Foto: Dieter Schütz/ pixelio.de

Er leitet das Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund.Wilfried Bos.Er leitet das Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund. 

Wilfried Bos ist einer der renommiertesten Bildungsforscher in Deutschland.

Er stellt fest, dass Mädchen die Jungs in den Schulen in vielen Fächern überholt haben.

So sei es im Deutschunterricht spürbar, dass Jungs schlechter lesen können, als ihre Klassenkameradinnen. Einer der Gründe dafür: zu wenig “jungsgerechte” Schulliteratur.

Das Interview mit Wilfried Bos hier hören.

Geschäftsführer des Zentrums für Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Universität Erlangen.Axel Schenz.Geschäftsführer des Zentrums für Lehrerinnen- und Lehrerbildung der Universität Erlangen. 

Axel Schenz ist Geschäftsführer des Zentrums für Lehrerinnen und Lehrerbildung der Universität Erlangen.

Für ihn ist das Einbeziehen der Geschlechterrollen für die Ausbildung der Pädagogen besonders wichtig. Schenz beschäftigt sich nicht nur mit verschiedenen Bereichen der Erziehungswissenschaft. Unter anderem veröffentlichte er Werke zur Integration von Hochbegabten.

Das Gespräch mit ihm können Sie hier nachhören.

 

Aktuell gibt es nur wenige große, bundesweite Initiativen, die sich für Mädchen oder Jungs engagieren. Der “Girls’Day” ist mittlerweile eine feste Größe, die initiative “Neue Wege für Jungs” ist noch etwas unbekannter. Carmen Ruffer leitet die Kommunikation des “Girls’Days”, Miguel Diaz ist Leiter des Projekts “Neue Wege für Jungs”

Hören Sie hier den Beitrag von Martin Kulke.