Auf Tuchfühlung | Billig aber “in” – Die Modekette “Primark” erobert Deutschland

04.04.2012

Die Mode- und Textilkette «Primark» ist ein Phänomen: äußerst günstig und äußerst "in". Die (jungen) Kunden rennen dem irischen Unternehmen die Läden ein. Wie schafft Primark das: als cool zu gelten trotz Niedrigpreis-Strategie?

Lockt nicht nur durch den Preis: Primark. Foto: © Screenshot Primark.de

ist Nordeuropa-Chef von «Primark».Wolfgang Krogmannist Nordeuropa-Chef von «Primark». 

Modefans kennen die Marke schon lange – bei einem Wochenendtrip nach London ist der Modeladen Primark ein Muss auf der Shoppingliste.

Kleider dort sind günstiger als H&M und C&A, aber mindestens genauso trendy. Neun Euro für eine Jeans, 12 Euro für Pullover, Jacken und Mäntel unter 40 Euro – das sind Preise wie bei “Kik”. Indie-Kids und Hipster, die bei Kik einkaufen? Undenkbar. Aber sich mit Klamotten und Acessoires von Primark zu einzukleiden, geht imagemäßig vollkommen in Ordnung.

Was den Ruf angeht, liegen zwischen den beiden Modeketten Welten. Primark hat absolut kein Imageproblem – und die Konkurrenz schaut besorgt auf die Expansion der Iren. Denn die irische Textil-Discount-Kette gibt es mittlerweile auch in Deutschland – und auch hier schreibt sie Erfolgsgeschichte. Bisher gibt es Filialen in sieben deutschen Städten, im Sommer eröffnet die erste in Berlin.

Wie macht Primark das? Eine radikale Billig-Strategie zu fahren, und dennoch nicht als Ramsch-Laden wahrgenommen zu werden? Wir haben darüber mit Wolfgang Krogmann gesprochen, dem Nordeuropa-Chef von Primark.

Billg aber trendy - Modekette «Primark» erobert Deutschland


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