Auf Tuchfühlung | Modeblogging: Immer noch revolutionär?

31.08.2011

Wer in der Modeszene Fuß fassen will, führt heute oft ein Modeblog. Schon lange orientieren sich auch Designer und Modeschaffende an den Trends, die Modeblogger vorgeben. Doch wie schafft man es bei dem Überangebot an Modeblogs, einzigartig zu sein?

“Einzigartikgeit bei Modeblogs entsteht, wenn man bei Modenschauen, auch hinter die Kulissen schaut und eigene Geschichten macht.”, sagt Modebloggerin Lisa Hirthe. Foto: © Sebastian Willnow (ddp)

Blogger revolutionier(t)en die gesamte Modeszene. Wo früher Exklusivität und Urteil der Modeschöpfer herrschten, kann heute jeder seinen Beitrag zum Modejournalismus und zur Fashionindustrie leisten.

bloggt als «Journalisa» für das Modeblog «Les Mads»Lisa Hirthe bloggt als «Journalisa» für das Modeblog «Les Mads» 

Ein Beispiel für eine Erfolggeschichte ist der Modeblog „LesMads“, der im April 2007 gegründet und schon kurze Zeit später vom Burda Verlag entdeckt und unterstützt wurde. Gestartet als einfacher Modeblog wird er mittlerweile monatlich von bis zu 700.000 modeinteressierten Lesern besucht. Das einzigartige dabei sei, dass man sich mit eigenen Geschichten und selbstgemachten Fotos vom Rest der Modeblogger leicht unterscheiden kann, findet Lisa Hirthe.

Die Bloggerin hat Modedesign studiert und führt ihren eigenen Blog “Journalisa”. Sie glaubt, dass es beim Modebloggen nicht primär darum geht, “hochwertigen Modejournalismus” zu machen, sondern Spaß an der Sache zu haben und einen eigenen Stil zu finden. Wie ihr Alltag als Modebloggerin aussieht, erzählt Lisa Hirthe im Interview in unserer Rubrik “Auf Tuchfühlung”.

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