Die Filmkolumne: Deutsches Genrekino

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True Grit zeigt, das gut gemachtes Genrekino durchaus Zuschauer locken kann. Warum kriegen wir Deutschen das nicht hin?


Die Filmkolumne: Deutsches Genrekino Joachim Fuchsberger entdeckt eine Leiche in Im Banne des Unheimlichen © Constantin Film

Ein neues Westernrevival haben die Coen-Brüder mit True Grit sicherlich nicht ausgelöst. Allerdings haben sie gezeigt, dass gut gemachte Genrefilme ein enorm breites Publikum erreichen.

Eigentlich geht Genrekino ganz einfach. In nahezu jedem filmwissenschaftlichen Buch sind die typischen Merkmale eines Genres aufgelistet. Ein Genrefilm hält sich ganz eindeutig an diese Merkmale und ist deshalb klar einzuordenen. Nur dem Deutschen Kino gelingt das - mit Ausnahme der Komödien - nicht so wirklich. Doch das war früher anders. Gerade in den 60ern und 70ern konnten die Deutschen, was Genrekino angeht, durchaus mit anderen Nationen wie beispielsweise den Italienern mithalten.

Michael Jahn hat sich auf die Suche nach den Gründen für die deutschen Misserfolge im Genrekino gemacht.

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