Die studentische Hausarbeit als Forschungsobjekt

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Haus- oder Seminararbeiten sind an deutschen Universitäten eine Selbstverständlichkeit. Doch kaum jemand hat sich damit wissenschaftlich beschäftigt - bis jetzt.


Die studentische Hausarbeit als Forschungsobjekt In der Bibliothek entstehen die meisten Haus- und Seminararbeiten. Hier die neue Bibliothek der Berliner Humboldt-Uni. Foto: Axel Schmidt/ ddp.

Thorsten Pohl. Thorsten Pohl.Germanist. Ein Mann hat sich vorgenommen, dieses Versäumnis nachzuholen und sich deshalb mit Geschichte und Entwicklung studentischer Hausarbeiten beschäftigt.

Natürlich ist am Ende auch eine wissenschaftliche Arbeit dabei entstanden. Der Mann mit dem Faible für die studentische Hausarbeit heißt Thorsten Pohl und ist Germanistikprofessor an der Universität Oldenburg.

Hören Sie hier das Interview noch einmal nach.

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Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Anonym (Ich bin ja nicht blöd)

    Anonym (Ich bin ja nicht blöd) am

    Tja, wir Studenten sollen die Hausarbeiten als Übungen sehen, richtig? Das würden wir sicherlich auch tun, wenn nicht jede (der 234672862673 Hausarbeiten pro Semester) bewertet werden und in die Endnote fließen würde und somit ausschlaggebend ist für das Erreichen des Notenschnittes, der dann wieder nötig ist, um in den Master zu kommen, ohne zusätzlich zu all den (zum Teil überflüssigen) Prüfungen noch eine Zusatzprüfung machen zu müssen!

    Oh ja! Dann würden wir das herzlich gern als Übungsangebot nutzen! So, wie das System funktioniert, geht das leider nicht, und wir schreiben viele Hausarbeiten weder aus Interesse (wie überaus schade!), noch zu Übungszwecken, sondern nur, weil wir es MÜSSEN! Der Zweck des Studiums ist weit verfehlt! Wenn man anfangen will, an der Qualität der wisschenschaftlichen Arbeiten zu kritisieren, dann muss man doch viel früher anfangen, und zwar am Studiensystem, das sich mehr und mehr zur Quälerei und klaren Eliteförderung entwickelt! Kaum einer kann die Leistung erbringen, zu der er theoretisch im Stande wäre, weil die meisten dem Druck und der Masse an zu leistenden Prüfungen kaum standhalten können!

    Naja, aber gut, wer Schlaf, Nahrungsaufnahme und das Verdienen des dafür nötigen Geldes (welches hart verdient werden muss, weil ein großer Teil für die Studiengebühren drauf geht, mit denen so mancher Dozent im Übrigen bezahlt wird) und vielleicht sogar ein kleines soziales Leben für allzu wichtig hält, der hat wohl auf der Uni - und vor allem in der Germanistik - wenig verloren!

    Mein Kommentar mag teilweise unsachlich klingen, aber es fällt schwer, bei solchem Hohn sachlich zu bleiben!

 

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