Weiter in der Diskussion: Der Zölibat in der katholischen Kirche

27.01.2011

Katholische Pfarrer müssen ehelos leben - der Zölibat fordert das. Doch in Zeiten, wo der Priestermangel immer akuter wird, regt sich Widerstand dagegen.

Müssen den Priestermangel verwalten, und sich daher auch mit dem Zölibat auseinandersetzen: Deutsche Bischöfe, hier in der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. / © Thomas Lohnes (ddp)

Er ist beinahe schon eine der Dauer-Debatten der katholischen Kirche: Der Zölibat. Katholische Pfarrer dürfen nicht heiraten – und das wird in Zeiten, da der Priestermangel immer drängender wird, für immer mehr Menschen ein Streitpunkt. Auch die Missbrauchsskandale im vergangenen Jahr hatten zur Folge, dass die Stimmen nach Abschaffung des Zölibats lauter und stärker wurden. Vor kurzem hat sich ein Kreis prominenter Katholiken mit einem offenen Brief an die deutschen Bischöfe gewandt: sie mögen doch im Vatikan darauf drängen, sich vom Zölibat zu verabschieden.

Wie der Zölibat bisher begründet wird, was das für einen katholischen Priester bedeutet und welche Alternativen es gäbe, darüber sprechen wir – stellvertretend für eine Initiative von Pfarrern der Diözese Würzburg, die mit eigenen Vorschlägen an die Öffentlichkeit getreten ist – mit dem Pfarrer der katholischen Gemeinde in Johannesberg, Nikolaus Hegler.

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