Hunderttausendfach begangen: der zweite internationale Jogginghosentag

21.01.2011

Los ging alles mit einem privaten Spaß - heute hat der Internationale Jogginghosentag hunderttausende Fans. Ein Gespräch mit einem der Erfinder über die Jogginghose und das facebook-Event dahinter.

Vom Sport kommt sie her - und ist inzwischen in vielen Wohnzimmern gelandet: die Jogginghose. / © Matthias Balzer pixelio.de

gehört zum »Veranstaltungskomitee« rund um den Internationalen Jogginghosentag. / © privatMatthias Strohmeiergehört zum »Veranstaltungskomitee« rund um den Internationalen Jogginghosentag. / © privat 

Das zweite Mal ist das schwerste. Das wird oft über Dinge gesagt, die einmal erfolgreich gelaufen sind.  Und genau um so eine Sache geht es heute. Denn heute ist der 21. Januar 2011 und damit der zweite Internationale Jogginghosentag. Das ist eine Aktion, die von einigen jungen Leuten aus Graz in Österreich ins Leben gerufen worden war, über soziale Netzwerke, allen voran Facebook.

Vor einem Jahr haben schon – wenn man Facebook Glauben schenken darf – mehr als 130.000 Menschen mitgemacht. Und dieses Mal sind es sogar mehr als eine halbe Million. Diese Menschen wollen den heutigen Tag in Jogginghose verbringen. Egal, wo sie sind und was sie machen.

Wir haben bereits 2010 mit einem der Macher gesprochen – und nachdem die Gruppe nun über eine halbe Million Unterstützer hat, lassen wir uns das auch dieses Jahr nicht nehmen: Matthias Strohmeier aus Graz erklärt, wo der Tag herkommt und wie die vier Macher daran arbeiten.

Zu Hause trag ich die immer. Sofort wenn ich heimkomme: das erste, was ich mache, ist, die Jogginghose anlegen. Aber ich gehör jetzt nicht zu den Leuten, die täglich mit der Joggingbuxe rausgehen. (Matthias Strohmeier)

Marcus Engert

ist bei detektor.fm verantwortlich für Programm und Redaktion, unterrichtet im Master-Programm "Online Radio" der MLU und hat vor detektor.fm u.a. für die Nachrichtenagentur dapd, den BBC World Service und verschiedene ARD-Anstalten gearbeitet. Kann sich bei Kennenlern-Fragen, wenn es denn unbedingt sein muss, für Kaffee und gegen Tee, für Meer und gegen Berge, für Bier und gegen Wein entscheiden, aber niemals zwischen Hunden und Katzen.

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