“Ich hatte jeden Tag nur an fünf Sachen zu denken” – Obdachlosigkeit: ein Portrait

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Keine Tür, die man hinter sich zuziehen kann, kein eigenes Bett, kein Waschbecken - ein Portrait eines Mannes, der in die Obdachlosigkeit gerutscht ist, und wieder heraus fand.


“Ich hatte jeden Tag nur an fünf Sachen zu denken” - Obdachlosigkeit: ein Portrait © Manfred Oeser (ddp)

Janina Labhardt Janina Labhardtfreie Journalistin im Journalistenbüro von detektor.fm Rund eine Viertel Million Menschen leben derzeit auf Deutschlands Straßen, schätzt die „Bundesarbeitsgemeinschaft  Wohnungslosenhilfe“ . Wohnungslos leben bedeutet in den meisten Fällen, mit Plastiktüten durch die Straßen zu ziehen, Pfandflaschen zu sammeln oder zu betteln. Um den Jahreswechsel 2009/10 seien in Deutschland mindestens 17 wohnungslose Männer im Freien erfroren. Die Männer starben unter Brücken, auf Parkbänken, in Hauseingängen oder in Abrisshäusern - und damit vor unseren Augen.

Wie ist das, auf der Straße zu leben? Ohne festes zu Hause, ohne eigenes Bett? Und wie rutscht man da rein? Fragen, die Janina Labhardt jemandem gestellt hat, der es nicht nur weiß, sondern erlebt hat: ein Portrait von Bernd Hänsch.

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