“Im Angesicht des Verbrechens” – endlich mal gutes Fernsehen

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Mehr als 100 Drehtage, 30 Hauptdarsteller, 180 Sprechrollen mit Menschen aus aller Welt – einen derartigen Aufwand erlebt man nur selten bei einer deutschen Fernsehserie. Dass das fertige Produkt am Ende mit Lob geradezu überschüttet wird, ist auch keine Selbstverständlichkeit.


“Im Angesicht des Verbrechens” - endlich mal gutes Fernsehen Marek Gorsky und seine Kollegin. Foto: rbb/ARD/Julia von Vietinghoff

Anna Wollner. Anna Wollner.Kinoexpertin bei detektor.fm

Bei „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf und Rolf Basedow waren die Kritiker einhellig begeistert: Etwas Ähnliches hat es im deutschen Fernsehen lange nicht gegeben. Bereits auf der Berlinale, wo die Serie ihre Weltpremiere feierte, gab es standing ovations. Und auch als ARTE den Zehnteiler im Frühjahr ausstrahlte, war das Feuilleton voll des Lobes. Jetzt kommt die Serie endlich auch in die ARD – ab 22. Oktober wird sie dort zu sehen sein, allerdings mal wieder „versteckt“ im Spätprogramm.

Andreas Kötzing und Anna Wollner haben sich über die Serie unterhalten.

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