Im Theater bleibt nur das Gerippe – Tellkamps “Der Turm” in der Kritik

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Wenn Bücher auf die Bühne kommen, dann ist das oft ein Wagnis. Teils gelingt es, oft genug geht es total in die Hose. Eines der erfolgreichsten Bücher des vergangenen Jahres ist nun auf der Bühne zu sehen: Uwe Tellkamps „Der Turm“ feierte am Wochenende in Dresden Premiere.


Im Theater bleibt nur das Gerippe - Tellkamps “Der Turm” in der Kritik Vereint und doch getrennt - das Ensemble des Dresdner “Turm”. / © Matthias Horn/ Staatsschauspiel Dresden.

Andreas Platthaus. Andreas Platthaus.Theaterkritiker im Feuilleton der FAZ. „Vom Roman bleibt nur ein Gerippe“ schreibt Theater-Kritiker Andreas Platthaus in der heutigen FAZ über die Inszenierung am Dresdner Staatsschauspiel.

Das Buch von Uwe Tellkamp – immerhin über tausend Seiten lang – wurde dafür auf das Nötigste entschlackt: Vor allem Dialoge wurden übernommen. Trotzdem bleibt ein dreistündiger Theaterabend.

Der schon angesprochene Andreas Platthaus ist Theaterkritiker der FAZ, war am Wochenende zur Premiere in Dresden und wir haben mit ihm über die Bühnenadaption gesprochen.

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