Kolumne der Woche: heute zum Grand Prix und Lena Meyer-Landrut

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Wird Lena die neue Nena? Unser Kolumnist macht sich Gedanken über den Grand Prix - und schweift fast etwas ab.


Kolumne der Woche: heute zum Grand Prix und Lena Meyer-Landrut © Nigel Treblin (ddp)

Jedes Jahr findet der Eurovision Song Contest statt. Jedes Jahr präsentiert Deutschland einen Beitrag. Und jedes Jahr gewinnt ein anderer. Morgen geht Lena Meyer-Landrut mit „Satellite“ an den Start. Am Anfang fanden sie scheinbar alle toll mit ihrem eigenwilligen Englisch-Akzent. Mittlerweile wird sie dafür mehr und mehr ausgelacht. Doch unser Kolumnist Jan Kröger findet, dass das alles andere als schlecht für sie ist.

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Jan Kröger schreibt wöchentlich die Kolumne für detektor.fm und ist Chefredakteur der Leipziger 2-Wochenzeitung weiter.


Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. blaubaerin

    blaubaerin am

    Ach, die alte “Das-ist-kein-Englisch”-Leier… *seufz*
    Inzwischen ist doch wirklich hinlänglich bekannt, dass Lena die Aussprache von ihrem Englischlehrer übernommen hat. Und der hat anscheinend eine Art Londoner Cockney-Akzent. - What’s the problem?
    Bloß weil sie nicht im (Minderheits-)RP/Oxford-English-Dialekt singt, ist es noch lange kein Fantasie-Englisch, für das man sie auslachen müsste. Fahr einfach mal nach Großbritannien und hör Dir da native speakers aus unterschiedlichen Regionen an, dann merkst Du, dass es große Unterschiede gibt und Lena näher dran ist an einem authentischen britischen Englisch als die Mehrheit der Deutschen.
    Die versucht nämlich meist einen amerikanischen Akzente zu imitieren - angeleitet auch von deutschen Sängern, die das nicht sonderlich gut hinbekommen - und da macht sich komischerweise keiner drüber lustig.

 

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