Kolumne der Woche: Loriot ist tot – doch was soll deutscher Humor sein?

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Nach Loriots Tod analysiert Jan Kröger die Reaktionen, und stellt fest: der Deutsche an sich ist einfach nicht sehr witzig. Warum der deutsche Humor nicht in Gefahr ist, so lange wir sind, wie wir sind.


Kolumne der Woche: Loriot ist tot - doch was soll deutscher Humor sein? Vicco von Bülow, alias Loriot, vor einem Foto auf dem seiner langjährigen Filmpartnerin, der verstorbene Schauspielerin Evelyn Hamann. Foto: © Thomas Gottschalk/dapd

Schock und Trauer bei den Freundes des witzigen Wortes in unserem Land: Viccow von Bülow ist tot. Damit verlässt einer der größten deutschen Humoristen das Land, das für vieles bekannt und geschätzt ist, aber nicht eben für seinen Hang zum Humor.

Jan Kröger, als Kolumnist automatisch Fachkraft für Humoreskes, beginnt seine Einordnung mit einer scharfen Beobachtung: der Tod Loriots hat exakt die gleichen Reaktionen hervorgerufen, wie seine Sketche: sinnlose Zitat-Schlachten, verständnisloses Kopfschütteln und Lobeshymnen a lá "Loriot hat uns Deutschen den Humor beigebracht". Dabei ist ja genau das der Punkt: Loriot hat uns Deutsche gezeigt. Und solange wir sind, wie wir sind, ist auch dieser Humor nicht in Gefahr.

Die Gedanken von Jan Kröger zu diesen Sachverhalten hören Sie hier:

»Kan Kröger in der Kolumne der Woche über Loriot und den deutschen Humor« herunterladen

Loriot hat uns Deutschen den Humor beigebracht. Nun ist er tot und wir sind wieder das unlustigste Volk der Welt.

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