Machen statt Quatschen | Kunst für alle: ein Kunsthaus in Thüringen belebt die Region

02.05.2012

Wer eine lebendige Kunst- und Kulturszene erleben will, muss nicht in die Großstadt. Ein Verein im thüringischen Meiningen lockt die Zuschauer mit einer bunten Mischung in das Kunsthaus Meiningen.

Ateliers, Proberäume, Ausstellungsräume - das Kunsthaus Meinigen verbindet viele Facetten in der Kunst. / Foto:© kunsthaus-meinigen.de



Vorsitzender von NEKST e.V.Alexander KeinerVorsitzender von NEKST e.V.  

In großen Städten sind Kunst- und Kulturveranstaltungen an der Tagesordnung. Der Besucher muss sich nur noch entscheiden zwischen einer Fotografieausstellung, einer Lesung oder einem Theaterstück. In kleineren Städten ist die Auswahl oft sehr klein. Und beim regionalen Publikum nimmt das Interesse für Kunst eher ab, so heißt es oft. Stimmt nicht, sagen die Kunstfreunde von NEKST – das steht für Neuer Europäischer Kunstsalon Thüringen.

Der Verein hat durch sein Engagement das größte Kunsthaus Thüringens geschaffen. Und das liegt nicht in der Landeshauptstadt Erfurt, sondern in der Altstadt von Meiningen – einer 20.000-Einwohnerstadt in Thüringen. Der Ort ist perfekt gewählt, da sich die Stadt als Kultur- und Theaterstadt mit langer Tradition versteht. Das Kunsthaus befindet sich in einem Fachwerkhaus in Meiningen, das mit großem ehrenamtlichen Engagement saniert wurde.

Das Kunsthaus Meiningen verbindet seit fast 10 Jahren zeitgenössische und experimentelle Kunst – und das über regionale und sogar über Landesgrenzen hinweg. Künstler aus ganz Europa stellen im Kunsthaus Meinigen aus. Wie es das geschafft hat, haben wir den Vorsitzenden des Vereins NEKST, Alexander Keiner, gefragt.

+++ “Machen statt Quatschen” wird präsentiert von Ur-Krostitzer +++

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