“re:publica”: Gunter Dueck sieht das Web als Gesellschaftsbetriebssystem

15.04.2011

Der netzaffine Philosoph Gunter Dueck hat auf der Berliner Bloggerkonferenz "re:publica" seine Theorie "Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem" vorgestellt. In seiner Rede fordert er dazu auf, sich an der Gestaltung der digitalen Welt zu beteiligen.

Das Internet bietet der Gesellschaft viele Möglichkeiten - Gunter Dueck wünscht sich das Web als Gesellschafttsbetriebssystem.

Über die Möglichkeiten des Internets und die Zukunft der Menschheit mit dem Internet wird schon länger diskutiert. Manche kritisieren das Web als eine unreflektierte Wissensblase, andere sehen das Netz als neue Lebensader der Gesellschaft.

schreibt gesellschafts- philosophische Bücher und arbeitet für IBM.Gunter Dueckschreibt gesellschafts- philosophische Bücher und arbeitet für IBM. 

Professionals müssen mehr können als einfach nur Fachwissen abrufen.

In der Politik wird zwar seit einiger Zeit das unglaubliche Potential des Internets für unsere Gesellschaft propagiert. Das Netz als Grundlage allen Handelns – so weit haben die Entscheidungsträger aber noch nicht gedacht.

Der internetaffine Philosoph und IBM-Mitarbeiter Gunter Dueck gilt als Vordenker in dieser Sache. Auf dem Bloggerkongress re:publica hat er jetzt unter dem Beifall der Zuhörer seine Theorie zum „Internet als Gesellschaftsbetriebssystem“ vorgestellt.

Bei uns im Interview erklärt Gunter Dueck, warum seiner Theorie zur Folge Willensbildung wichtiger als Wissensbildung sein wird und wieso er für eine Parteigründung nicht der richtige Mann sei.

Kommentare:

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  • Marcus says:

    Da hat wohl jemand in der Grundschule (oder wars doch Kindergarten?) nicht gelernt seinen Gesprächspartner ausreden zu lassen. Sehr unsympatisches Interview. Eigentlich schade, da das Thema wirklich interessant ist.