Spielend süchtig: Wie Spiele im Netz die Onlinesucht fördern können

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Über 65 Millionen Menschen weltweit spielen das Online-Bauernhofspiel Farmville. Wie viele davon tatsächlich internetsüchtig sind, ist schlecht einschätzbar. Jedoch sind immer mehr Jugendliche online-süchtig.


Spielend süchtig: Wie Spiele im Netz die Onlinesucht fördern können Onlinesucht - wenn man nicht selber entscheidet, wann der Computer ausgeht. © Harald Wanetschka pixelio.de

Florian Rehbein Florian RehbeinEr ist Diplom-Psychologe und Forscher im kriminologischen Institut Niedersachsen. Manche Online-Süchtige verbringen täglich mehr als zehn Stunden vor dem PC, verlieren sich in der Welt von World of Warcraft, Farmville bei Facebook - oder auf Porno-Websites. Dass darunter immer mehr Jugendliche sind, beunruhigt nicht nur Experten.  Einige Forscher plädieren daher für ein Umdenken bei der Indizierung von Online-Spielen.

Der Diplom-Psychologe Florian Rehbein und Forscher am kriminologischen Institut Niedersachsen beschäftigt sich mit den Auswirkungen des intensiven Medienkonsums auf Schulleistungen und die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Er erklärt, welche Gruppen besonders betroffen sind, ob Onlinesucht ein Problem der sozialen Randgruppen ist und wie man Anzeichen einer Onlinesucht erkennen kann.

Florian Rehbein hier im Gespräch.

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