Was haben wir gelernt? Der Frauenfußball hatte es ziemlich schwer

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Bald geht sie los: die Frauenfußball-WM. Der Sport begeistert immer mehr Fans, wenngleich der zugehörige Tatort eher grenzwertig war. Sven Herold jedenfalls ist Fan. Warum, erklärt er in dieser Woche.


Was haben wir gelernt? Der Frauenfußball hatte es ziemlich schwer Falls da wer zweifelt: Ja, das sind die Waden von SpielerINNEN. / © Clemens Bilan (ddp)

Der Frauenfußball hatte es wahrlich nicht leicht. Erst mussten die Frauen sich das Feld selbst erobern. Dann wollte der Deutsche Fußballbund den Frauenfußball verhindern. 1955 hieß es so noch vom DFB:

Im Kampf um den Ball verschwindet die weibliche Anmut, Körper und Seele erleiden unweigerlich Schaden und das Zurschaustellen des Körpers verletzt Schicklichkeit und Anstand.

Später dann sollten die Frauen mit Brustpanzer, kleinerem Ball und nur 70 Minuten lang spielen. Doch all diese Schikanen hat der Frauenfußball überwunden. Sven Herold huldigt darum in seiner Sportkolumne in dieser Woche diesem Sport - und zeigt, warum man auch deutlich an den Prämien des DFB für Titelgewinne ablesen kann, welchen Stellenwert der Frauenfußball heute hat.

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