Demoecke 04/13

Ihr habt uns eure Songs geschickt, wir haben uns alle angehört und fünf Favoriten ausgesucht, die wir in der jeweils aktuellen Folge des Musikzimmers vorstellen.

Die Songs unterliegen nun dem Votum aller Musikzimmer-Gäste. Je mehr Sterne, desto besser die Band. Zum Ende des Monats küren wir die Band mit der besten Bewertung zur Band des Monats - in der neuen Ausgabe vom Musikzimmer, am 29. Mai um 19.00 Uhr im Wortstream von detektor.fm.


Die Bands zur Abstimmung

  • Jakob Hummel – Death By Rope

    Infos zur Band

    Als „Music from Outa space“ bezeichnet Jakob Hummel seine Musik. Wer dabei an Star Wars oder scheppernden Elektro denkt, liegt total falsch. Der Leipziger hat sich eher dem ruhigen, melodischen Pop verschrieben.

    Jakob Hummel schreibt sehr minimalistische Songs. Ein paar Gitarrenakkorde hier, ein ruhiger Beat vom Elektrodrum da. Das paart er mit ausgewählten Samples und Effekten, die fast schon ein bisschen Old School klingen. Dazu singt er schwerfällig von Kreaturen im Weltall, was ihn dazu brachte, sein erstes Album Greetings from outa space zu nennen. Das ist im letzten Jahr erschienen. Derzeit schreibt er zusammen mit anderen Musikern an neuen Songs. Im Sommer geht er auf Tour.


  • Halbe Katze – Complicity

    Infos zur Band

    Josephin Helka aus Leipzig braucht nicht viel für ihre Musik. Ihr reichen eine Akustikgitarre und ihre Stimme.

    Die 23-Jährige nennt sich Halbe Katze und schreibt seit letztem Sommer Solostücke. Vorher hatte sie eine Band, merkte aber schnell, dass sie sich allein am Mikro wohler fühlt. Ihre Stücke sind Alltagsbeobachtungen von dem, was um sie herum passiert und sie selbst beschäftigt. Das kombiniert sie mit zarter Akustikgitarre und einem Hauch Melancholie. Erinnert ein bisschen an die Berliner Songschreiberin Kitty Solaris.


  • Jim Fletch - 300 Miles

    Infos zur Band

    Das Münchner Duo Jim Fletch kann sich nicht richtig entscheiden: Zwischen Computer und Akustikgitarre, zwischen DJ und Band, zwischen Gelassenheit und Ekstase.

    Das Unentschlossene steht Jim Fletch aber ziemlich gut zu Gesicht. Tim Paasch-Colberg und Selly Fletcher haben sich vor zehn Jahren auf einer Australien-Reise kennengelernt. Danach trafen sie sich in München wieder und gründeten 2010 das Electronic-Duo Jim Fletch. Gerade ist die Debüt-EP der beiden erschienen. 300 Miles heißt sie, genauso wie das Stück, das in unserer Demoecke steht. Ruhige Elektronik-Klänge tragen Fletchers sanfte Stimme, das klingt mal nach Zurücklehnen, bäumt sich aber mit mehr Beat und Bass auch mal zum Tanzbaren auf.


  • Naked Feen - Norway

    Infos zur Band

    „Willst du was werden als Indie-Gitarrenband, dann erspiel dir die Herzen von Studenten“, dachten sich Naked Feen aus München als sie ganz am Anfang standen. Das war im Jahr 2010, da starteten die vier Studenten mit ihren ersten Songs eine Tour durch die Münchner Wohnheime. Hat geklappt: Naked Feen haben sich innerhalb kurzer Zeit vor allem an bayerischen Unis eine kleine Fanbase erspielt.

    Zur Orientierung schielen die vier Jungs von Naked Feen zu schrammeligen Gitarrenbands wie The Strokes und die Arctic Monkeys. So klingt auch ihre zweite, gerade erschienene EP: Raue Gitarren, rotziger Gesang. Attitüde: lässig.


  • The Elephant Circus – Dream Like Love

    Infos zur Band

    Das Rennen um den schönsten Namen in der aktuellen Demoecke hat diese Band jetzt schon gewonnen: The Elephant Circus. Die Musik der Nürnberger klingt gar nicht so richtig nach schwerfälligem Elefant, sondern eher nach einem leichten Vögelchen. Dementsprechend heißt die aktuelle EP auch Fly, Sweet Bird, Fly.

    Gestartet ist The Elephant Circus vor einigen Jahren als klassische Rockband. 2010 wuchs sie zu einem kleinen Orchester heran: mit Violinen, Piano und allerlei Schüttel- und Klopf-Percussion. Damit tänzeln die fünf Bayern in Richtung Americana und Folk, in dem Bob Dylan genauso seine Spuren hinterlässt wie Ryan Adams.

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Jeden Monat stellen wir fünf Demos vor, unter denen per Votum eins zum Demo des Monats gekürt wird. Den Gewinner nehmen wir in der darauffolgenden Musikzimmer-Sendung genauer unter die Lupe.

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