2011: Rekordjahr für Handel mit synthetischen Drogen

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2011 könnte zum Rekordjahr für neu registrierte synthetische Substanzen in Europa werden. Warum die Behörden in Deutschland mit den Verboten hinterherhinken und welche gesundheitlichen Risiken bestehen, erfahren Sie im detektor.fm-Gespräch.


2011: Rekordjahr für Handel mit synthetischen Drogen Das größte Problem bei synthetischen Drogen ist, dass die Konsumenten oft nicht wissen, was drin steckt: auch aus Kopfschmerzmittel und Hustensaft können Rauschmittel gewonnen werden. / Foto: Klaus Rose/ ddp

Tim Pfeiffer-Gerschel Tim Pfeiffer-Gerschelist Leiter der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht. Der Handel mit synthetischen Drogen boomt. In einem Bericht bestätigt die EU- Drogenbeobachtungsstelle jetzt: 2011 könnte ein Rekordjahr für neu registrierte psychoaktive Substanzen werden. Dabei sind längst nicht alle dieser bewusstseinserweiternden Drogen illegal. Die Händler der „legal highs“ sind den Behörden dabei immer einen Schritt voraus: Um Verbote zu umgehen, können durch raffinierte chemische Verbindungen schnell Alternativen geschaffen werden, die die Verkäufer meist in Online-Shops anbieten.

Warum der Handel mit synthetischen Drogen boomt und warum die Politik in Deutschland nicht schneller reagiert,  fragen wir den Leiter der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht Tim Pfeiffer-Gerschel.

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