400 Seiten Tagebuch für Margot: Erich Honeckers letzte Aufzeichnungen erscheinen

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Am Donnerstag werden die "Letzten Aufzeichnungen" Erich Honeckers veröffentlicht. Sie stammen aus dem Privatbesitz von Honeckers Witwe Margot. Es handelt sich um überraschend persönliche Dokumente.


400 Seiten Tagebuch für Margot: Erich Honeckers letzte Aufzeichnungen erscheinen Politische Funktion überstrahlt Persönlichkeit - bisher war kaum Privates über Erich Honecker bekannt. Foto: © Nigel Treblin/dapd

Frank Schumann Frank SchumannVerlagsleiter von »edition ost« und Herausgeber der »Letzten Aufzeichnungen« Lange hat man nichts mehr von Margot Honecker gehört. Die Witwe von Erich Honecker und langjährige Bildungsministerin der DDR lebt seit rund 20 Jahren in Chile und meidet die Öffentlichkeit.

Aber jetzt gibt es ein Lebenszeichen von ihr - zu ihrem 85. Geburtstag soll ein Gesprächsband erscheinen. Und schon diesen Donnerstag veröffentlicht der Verlag "edition ost" die letzten Aufzeichnungen von Erich Honecker, die dessen Witwe bislang für sich behalten hatte.

Was dort drinsteht und wie Margot Honecker in Chile lebt, haben wir den Verleger Frank Schumann gefragt. Er hat Margot Honecker getroffen und von ihr die Dokumente erhalten.

»»Letzte Aufzeichnungen« von Erich Honecker erscheinen« herunterladen


Frank Schumann ist Verlagsleiter von "edition ost". Der Verlag veröffentlicht vorrangig Literatur zur DDR. Dabei wird vielen Autoren fehlende kritische Distanz im Umgang mit dem Thema vorgeworfen.


Es wurden bereits 4 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Yago

    Yago am

    Da schreibt ihr zu Frau H.: ...lebt seit rund 20 Jahren in Chile und meidet die Öffentlichkeit.
    Aber jetzt gibt es ein Lebenszeichen von ihr ...”
    Wenn man Lebenszeichen nur von dort registrieren will wo Angepasstheit politisch gewünscht ist, wo DDR stets mit “ehemalige”  zusammengefügt werden muss,  dann weiß man nichts von z.B. der Entgegennahme des Ordens “Ruben Diario” 2008 in Nicaragua, den sie postum für ihren Mann entgegennahm, dann weiß man auch nichts von ihrem Platz auf der Ehrentribüne 2005 in Namibia; dann will man es auch nicht wissen.

  2. SpiegleinSpieglein

    SpiegleinSpieglein am

    diese diktatorin ist verantwortlich, daß ich 20 jahre gebraucht habe, um herauszufinden, was DENKEN heißt ... 20 jahre NACH ihrer diktatur ... deutsche seit wachsam - die faschisten, die kommunisten, die kapitalisten und alle anderen -isten, hatten und haben nie die absicht, dem volk, auf wessen kosten sie leben, geistige freiheit, sprich LEBEN anzueignen ... sie sind psychopaten ... sie leiden unter dem auserwähltensyndrom ...

  3. Annabell

    Annabell am

    Lustig, Spieglein ... zwanzig Jahre gebraucht, um zu lernen, was denken heißt? Schlimm, wenn es mit dem Denken trotzdem immer noch nicht klappen will!

  4. erichs.liebling

    erichs.liebling am

    Als ehemalige Ostdeutsche habe ich mir das Buch gekauft. Zum ersten aus Neugierde und zum zweiten, wie wohl das “Vorwort von Margot Honecker” aussehen wird. Ich muss sagen, das ganze Buch ist eine Lobhudelei auf die ehemalige DDR. Frau Honecker wird nicht müde, den Sozialismus als das einzig Wahre anzupreisen. Und für dieses Vorwort wird sie ja bestimmt gut kassiert haben! Ihre politischen Gedanken wird diese alte Frau niemals ablegen können. Eigentlich schade, aber Einsicht konnte man von Frau Honecker noch nie erwarten!

 

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