Die Armee spart – was bedeutet das?

10.03.2010

Die Wirtschaftskrise wird die Militärhaushalte erreichen. Wie steht es aber um die Sicherheitslage, wenn die großen Streitkräfte sparen müssen? Das fragen wir Kersten Lahl, den Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik.

Generalleutnant a. D. des HeeresKersten LahlGeneralleutnant a. D. des Heeres 

Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Haushalte der Industriestaaten überstrapaziert. Um den Haushalt zu sanieren, werden sie nicht um einen Sparkurs im Militärbereich herumkommen. Die Experten des SIPRI-Institus gehen deshalb davon aus, dass große Militärnationen wie die USA, Großbritannien, Frankreich oder auch Deutschland ihre Ausgaben in Zukunft deutlich senken werden. Welche Folgen hat das aber für die europäische Sicherheit? Müssen wir künftig mehr Angst haben? Oder wird unsere Welt durch die Krise ungewollt etwas sicherer, weil alle Staaten sparen müssen?

Diese Fragen haben wir dem Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik in Berlin, Kersten Lahl gestellt.

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