40 Jahre BAföG: Zwischen Erfolgsgeschichte und Reformbedarf

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40 Jahre Bundesausbildungsförderungsgesetz: Vielen hat das Bafög das Studieren ermöglicht, andere fallen komplett durchs Raster. Reformbedarf gibt es auch deshalb immer noch.


40 Jahre BAföG: Zwischen Erfolgsgeschichte und Reformbedarf Am 1. September 1971 trat das BAföG-Gesetz in Kraft, wodurch Schüler und Studenten erstmals einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf eine Ausbildungsförderung erhielten. / Foto: © Nigel Treblin/ ddp

Wer heutzutage studieren will und wessen Eltern nicht genug Geld verdienen, der beantragt theoretisch einfach Ausbildungsförderung beim BAföG-Amt und sichert so sein Studium ab.

Stefan Grob Stefan GrobReferatsleiter für Presse und Kultur beim Deutschen Studentenwerk. Praktisch bedeutet dies allerdings auch das endlose Ausfüllen von Anträgen, Nachzahlungen und teilweise unverständliche Berechnungen. So richtig weiß kaum ein Student, warum er wieviel oder wie wenig Geld bekommt. Kritiker meinen außerdem, dass manche Antragsteller komplett durchs Raster fallen: Nämlich, wenn die Eltern für die staatliche Unterstützung zu viel verdienen, aber zu wenig, um den Studenten finanziell ausreichend zu unterstützen.

Vor genau vierzig Jahren ist das sogenannte Bundesausbildungsförderungsgesetz in Kraft getreten. Und vier Jahrzehnte müssten eigentlich genügen, um alle Mängel und Gesetzeslücken zu beseitigen. Ob das tatsächlich gelungen ist und wo vielleicht noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen, besprechen wir mit Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk:

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