Berufsarmee – Der richtige Weg?

von am

Seit Juli ist der Wehrdienst von 9 auf 6 Monate verkürzt. Nun ist sogar eine Aussetzung der Wehrpflicht im Gespräch. Macht das Sinn?


Berufsarmee - Der richtige Weg? Wehrpflichtige Rekruten bei der Einkleidung. Vielleicht bald ein Bild der Vergangenheit? / © Felix Kaestle (ddp)

Aleksandra Dier Aleksandra DierSie ist Forschungsbeauftragte für Sicherheitspolitik an der ETH Zürich.

Am Montag stellte Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg den Verteidigungsexperten der Koalitionsfraktionen fünf Reformmodelle zur Wehrpflicht vor. Das von ihm favorisierte "Modell 4" sieht 156.000 Zeit- und Berufssoldaten sowie 7.500 freiwillig Wehrdienstleistende vor. Die Wehrpflicht will der Minister aussetzen.

Übrig bleiben soll ein freiwilliger Dienst an der Waffe mit einer Dauer zwischen 12 und 24 Monaten. Deutschland betritt damit wahrlich kein Neuland. Viele andere europäische Staaten haben die Wehrpflicht bereits vor Jahren abgeschafft und eine Berufsarmee installiert. Welche Erfahrungen wurden hier gesammelt? Lohnt die Umstellung, oder macht sie nur neue Probleme? Das fragen wir Aleksandra Dier, die sich an der ETH Zürich intensiv mit der Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Europa beschäftigt.

Hören Sie hier das Interview.

»Aleksandra Dier über die Wehrpflicht in Europa« herunterladen

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben. Machen Sie den Anfang!

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Dirk Kurbjuweit (Spiegel) über seinen neuen Roman “Kriegsbraut”

Dirk Kurbjuweit (Spiegel) über seinen neuen Roman “Kriegsbraut”

Seit zehn Jahren dürfen auch Frauen den Dienst an der Waffe ausüben. Sie müssen mitunter töten - und zu Kriegern werden. Doch mit welchen Folgen? Und wie reagieren eigentlich die Männer darauf? mehr