Bombenanschlag in Jerusalem – das Jahr 2011 scheint kein friedliches zu werden

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Das Jahr 2011 in Bezug auf den Gaza-Konflikt bisher kein Gutes: der Friedensprozess geriet ins Stocken, die Gewalt nahm zu. Heute nun: ein neuer Bombenanschlag. Ein Vor-Ort-Bericht.


Bombenanschlag in Jerusalem - das Jahr 2011 scheint kein friedliches zu werden © Nigel Treblin (ddp)

In der israelischen Hauptstadt Jerusalem ereignete sich heute Nachmittag ein Bombenschlag. Mindestens 25 Menschen seien verletzt worden, heißt es. Ersten Erkenntnissen zufolge explodierte der Sprengsatz in einer Tasche neben einem Bus am zentralen Busbahnhof der Stadt.

Christoph Dinkelaler Christoph Dinkelalerfür «Zenith - Zeitschrift für den Orient» in Israel. Das ist ein weiterer schwerer Schlag für die Friedensbemühungen am Gaza-Streifen. Und das in einem Jahr 2011, das bisher ohnehin schon von Unruhe und Aggression geprägt ist. Gerade die vergangenen Tage waren sehr unruhig. Die israelische Armee hat wieder Ziele im Gazastreifen angegriffen und bombardiert. Seit Samstag haben wiederum militante Palästinenser nach israelischen Militärangaben 70 Mörsergranaten auf das Grenzgebiet und nach Israel abgefeuert. Es scheinen die Spannungen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas einmal wieder zu eskalieren.

Christoph Dinkelaker ist Redakteur von "Zenith - Zeitschrift für den Orient" und war heute direkt vor Ort. Seine Eindrücke und Einschätzungen hören Sie hier.

»Christoph Dinkelaker zum Anschlag in Israel« herunterladen


Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. sye

    sye am

    Zum einleitenden Text:

    1. Jerusalem ist nicht die Hauptstadt Israels
    2. Von welchem Friedensbemühungen bitte sprechen Sie? Von den nicht existenten oder den nicht existenten?

 

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