“Das Internet wird überschätzt” – Henryk M. Broder im Interview

08.03.2011

Das Internet revolutioniert die sozialen Bewegungen, heißt es häufig. Henryk M. Broder glaubt nicht daran.

“Das Internet erleichtert das Leben”, sagt Broder. Revolutionen aber, so glaubt er, macht es nicht.  / Foto: Marc Mueller (ddp)

Islamkritiker, Publizist und Blogger. / © www.faz.netHenryk M. BroderIslamkritiker, Publizist und Blogger. / © www.faz.net 

Henryk M. Broder ist gerne laut. Er gilt als Provokateur und Schreihals. Der Feuilleton-Chef der FAZ, Patrick Bahner, hat Broder wegen seiner anhaltenden Islamkritik jüngst als Panikmacher bezeichnet. Und trotzdem: Broders Wort hat Gewicht. Er schreibt für Tageszeitungen, publiziert Bücher und ist gern gesehener Talkshowgast. Als Blogger und Kolumnist ist er auch zunehmend online aktiv.

 

Wir haben ihn am Rande einer Lesung seines aktuellen Buches „Kritik der reinen Toleranz“ getroffen und mit ihm über die Bedeutung des Internets gesprochen. Wie wichtig ist das Netz für die Revolutionen im arabischen Raum? Kann es tatsächlich die Massen mobilisieren? Und wie bewegt er sich selbst im Internet? Broder hat geantwortet – und war dabei auch nur ein bisschen provokativ.

 

Henryk M. Broder über seinen Umgang mit dem Internet – und warum er nicht bei «facebook» ist:

 

Henryk M. Broder über seinen Umgang mit dem Internet und ob er bei Facebook ist

 

Henryk M. Broder über die Bedeutung des Internets für die Revolutionen im arabischen Raum:

 

Henryk M. Broder über die Bedeutung des Internets für die Revolutionen im arabischen Raum