Nichtwähler in Deutschland: “Desinteressiert ja, ungebildet nein”

von am

Der Anteil von Nichtwählern in der deutschen Gesellschaft wächst. Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt nun die Gruppe der Nichtwähler und ihre Motive genauer unter die Lupe - und zeigt: sie sind mitnichten immer ungebildet.


Nichtwähler in Deutschland: “Desinteressiert ja, ungebildet nein” Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2009 war die niedrigste aller Zeiten. Foto: © Volker Hartmann/dapd

Dr. Viola Neu Dr. Viola NeuTeamleiterin der empirischen Sozialforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie sind viele und sie werden mehr: Nichtwähler. Ihr Anteil an der deutschen Gesellschaft wächst. Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2009 war mit 70,8% die niedrigste in der Geschichte der Bundesrepublik.

Hartnäckig hält sich das Vorurteil, Nichtwähler seien politisch desinteressiert sind und würden deshalb nicht zur Wahlurne gehen. Doch gibt es den typischen Nichtwähler überhaupt?

Eine neu erschienene Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung betrachtet die Motive der Nichtwähler genauer und gibt Aufschluss darüber, ob es den Nichtwähler gibt. Über die Ergebnisse sprechen wir mit der Autorin der Studie Viola Neu.

»Der Mythos Nichtwähler« herunterladen

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben. Machen Sie den Anfang!

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Parlamentswahlen in Russland: Medwedew und Putin bereiten den Rollentausch vor

Parlamentswahlen in Russland: Medwedew und Putin bereiten den Rollentausch vor

"Vereintes Russland", die Partei um Putin, hat die russischen Parlamentswahlen mit 49,9 Prozent gewonnen - die Zweidrittelmehrheit aber verloren. Ein kleines Misstrauensvotum - doch was heißt das jetzt für das Land? mehr