Studieren in Deutschland: Schlechtere Chancen für Arbeiterkinder

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Unten bleibt unten - ist das wirklich so einfach? In Deutschland beeinflusst die soziale Herkunft stärker als in vielen anderen europäischen Ländern das Bildungsniveau. Das bestätigt (erneut) die Eurostudent-Studie.


Studieren in Deutschland: Schlechtere Chancen für Arbeiterkinder Von wegen Chancengleichheit: Nur zwei Prozent der deutschen Studenten kommen aus Arbeiterfamilien. Foto: © Jens-Ulrich Koch/dapd

Klaus Hurrelmann Klaus Hurrelmannist Sozial- und Bildungswissenschaftler. An deutschen Hochschulen findet man vor allem Studenten, deren Eltern selbst studiert haben: Mehr als zwei Drittel der Studenten haben einen Vater oder eine Mutter mit einem Hochschulabschluss. Nur in Dänemark kommen noch mehr Studierende aus akademischen Elternhäusern.

Dies ergab die vierte Eurostudent-Studie unter Mitarbeit des Hochschul-Informations-Systems in Hannover. Hierfür wurden mehr als 200.000 Studenten befragt. Warum ist der Bildungsaufstieg in Deutschland so schwer?

Darüber sprechen wir mit dem Sozialwissenschaftler und Bildungsexperten Klaus Hurrelmann, der sich seit Jahren mit dem deutschen Sozialstaat beschäftigt.

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