Ex-Umweltminister Klaus Töpfer zur Energiewende in Deutschland

09.03.2012

Die Energiewende war eines der ehrgeizigsten Projekte der Regierung. Bis 2022 will man Strom ohne Atomtechologie liefern. Doch wie gut wird daran gearbeitet? Wir fragen Ex-Umweltminister Klaus Töpfer.

Je mehr Energiewende, desto mehr Windräder. / Foto: © Marc Mueller/dapd

Exekutivdirektor des IASS ©IASS/IngenweyenProf. Klaus TöpferExekutivdirektor des IASS ©IASS/Ingenweyen 

Die deutsche Bundesregierung unter CDU und FDP entschied sich nach der Katastrophe von Fukushima die Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken auszusetzen. Im August 2011 trat das verabschiedete Gesetz in Kraft. Doch seitdem ist es auch schon wieder ziemlich still geworden um das Thema.

Man kann glaube ich nicht wirklich zufrieden sein, wie das [die Energiewende – Anm. der Redaktion] gegenwärtig läuft. Klaus Töpfer

Die Bundesregierung hat sich jetzt sogar dazu entschieden die Solarförderung drastisch zu kürzen. Wie steht es also um die Energiewende in Deutschland? Und was hat die deutsche Politik aus dem Unglück für Lehren gezogen?

Dazu haben wir Klaus Töpfer befragt, ehemals Bundesumweltminister und heute Direktor des Instituts für Nachhaltigkeitsforschung IASS.

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