Lange vergessen: Der “Expertenkreis Antisemitismus” legt seinen Bericht vor

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Vor zwei Jahren hat der damalige Innenminister Schäuble den unabhängigen Expertenkreis gegen Antisemitismus ins Leben gerufen. Jetzt liegt der erste Bericht vor. Und das im Lichte der Nachrichten um die rechtsextreme Zwickauer Terrorgruppe.


Lange vergessen: Der “Expertenkreis Antisemitismus” legt seinen Bericht vor Foto: © Lennart Preis/dapd

Fremdenhass und Rechtsextremismus sind Worte, die uns gerade in der letzten Zeit durch Nachrichten über die rechtsextreme Terrorgruppe immer wieder zu Ohren gekommen sind. Sie erinnern grausam an eine Zeit, in der sich Rassismus und antisemitische Vorurteile tief durch die deutsche Gesellschaft zogen. Doch auch heute ist Antisemitismus nicht aus Deutschland verschwunden.

Juliane Wetzel Juliane WetzelKoordinatorin des Expertenkreises gegen Antisemitismus. Vor gut zwei Jahren hat das Bundesinnenministerium deshalb den Expertenkreis gegen Antisemitismus gegründet. Der sollte die Lage genauer unter die Lupe nehmen und stellt nun seinen Bericht dem Bundestag vor.

Zu welchem Ergebnis der Expertenkreis gekommen ist und wie stark antisemitische Meinungen in Deutschland tatsächlich vertreten sind, fragen wir Juliane Wetzel, die Koordinatorin des Expertenkreises gegen Antisemitismus.

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