Frauen - gleiche Rechte, weniger Geld

von Christoph Kotschate am

Der 8. März ist der Tag der Frauen. Er soll dazu ermahnen, den Frauen in unserer Gesellschaft in allen Belangen den Männern gleichzustellen. Aber das klappt noch nicht immer - zum Beispiel beim Gehalt.


Frauen - gleiche Rechte, weniger Geld © pauline / pixelio

Jörg Schmidt Jörg Schmidtist Experte für Beschäftigung und Qualifikation beim Institut der deutschen Wirtschaft.

"Die Lohnlücke beträgt noch 23 Prozent. Da muss unbedingt was getan werden."

Geht es nach Alice Schwarzer ist der heutige Frauentag einfach nur „gönnerhaft“. Die Gründe, weshalb dieser Tag einmal ausgerufen wurde, hätten nämlich nichts mehr mit den Problemen der Frau von heute zu tun. Das Wort von Frau Schwarzer, einer Ikone der Emanzipationsbewegung, hat natürlich Gewicht, und dennoch: Eines gilt damals wie heute: Es gibt einen Unterschied in den Gehältern. Über die Ursachen hierfür sprachen wir mit Dr. Jörg Schmidt vom Institut der deutschen Wirtschaft.

 

"Ich glaube nicht, dass der Gesetzgeber bei den Löhnen eingreifen sollte. Das ist Sache der Tarifpartner.

»Interview mit Dr. Jörg Schmidt von Institut der deutschen Wirtschaft« herunterladen



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Es wurden bereits 3 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. albino

    albino am

    Schön, dass wenigstens Sie sich die Mühe machen, die ominösen 23 Prozent, die Frauen im groben Durchschnitt weniger verdienen, zu erklären und näher aufzuschlüsseln. In der Tat bleibt von der angeblichen Lohndiskriminierung wenig bis gar nichts übrig, wenn man sich die Verhältnisse einmal genauer anschaut.

    Leider ist Ihre Internetseite damit die große Ausnahme, denn in aller Regel bleiben diese 23 Prozent einfach so stehen, was dann beim unbedarften Leser so ankommen soll, als seien Frauen nach wie vor übel diskriminiert.

    Das sind sie keineswegs, wie auch folgende Zahlen zeigen: Teilzeitbeschäftigte Männer verdienen im Schnitt 22 Prozent weniger als Frauen, wenn sie bis zu 18 Stunden die Woche arbeiten. Junge Männer unter 25 sind um 40 Prozent häufiger arbeitslos als gleichaltrige Frauen. Die Wirtschaftskrise hat die Arbeitslosenquote bei Männern stark in die Höhe getrieben, bei Frauen ist die Arbeitslosigkeit hingegen gesunken.

    Mehr zum Thema finden Sie unter http://manndat.de/index.php?id=43

  2. Wolfgang A. Gogolin

    Wolfgang A. Gogolin am

    Sehr schön, dass Sie mit dem feministischen Märchen, Frauen würden für gleiche Arbeit schlechter entlohnt, aufräumen. Offenbar erledigen Frauen die gleiche Arbeit etwa ein Viertel schlechter, anderenfalls würden Arbeitgeber sämtliche Männer feuern und die billigen Frauen beschäftigen.
    Der Wunsch nach gleichem Lohn ist in etwa so sinnvoll wie die Forderung nach gleichen Noten für alle Schüler, weil sie ja die gleichen Aufgaben zu lösen haben.

  3. Kim

    Kim am

    Lieber Wolfgang: Frauen erledigen die Arbeit etwa ein Viertel schlechter? Ich hoffe, dass Sie einsehen können genau wie blöd Sie sind. Der heutige Diskurs führt dazu dass Frauen Berufe wählen die schlechter bezahlt ist. Fakt ist auch dass typische “Frauenberufe” wie Krankenschwester, Kinderbetreuer usw, schlechter bezahlt werden, was verkehrt ist. Solange die deutsche Familienpolitik so aussieht wie heute werden Frauen auch zum Abbruch ihrer Karriere gezwungen um eine Familie managen zu können. Eine Aufgabe die wirklich nicht ihre Verantowrtung ist. Ausserdem sagt der Herr Schmidt nie im Interview dass Frauen eine schlechtere Leistung im Beruf bringen, wären Sie also so schlau wie Sie es selber darstellen wollen, hätten Sie dies auch verstanden und gehört.

 

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