Kindergärten nur Mittelmaß: Sollten mehr Erzieher studieren?

29.02.2012

Der Aktionsrat Bildung ist der Meinung, dass unsere Kindergärten pädagogisch eher mittelmäßig sind. Sie fordern mehr studierte Fachkräfte. Doch haben diese die nötige Praxis?

Unsere Kinder sollen in Zukunft von mehr Akademikern betreut werden. Foto: © Helene Souza/pixelio.de

Experte im Aktionsrat Bildung.Prof. Hans-Günther RoßbachExperte im Aktionsrat Bildung. 

Bildung fängt schon im Kindergarten an, darüber ist man sich eigentlich einig. Doch unsere Kindergärten sind pädagogisch nur mittelmäßig. Das sagt zumindest der Aktionsrat Bildung, ein Gremium renommierter Bildungsforscher.

Die Lösung, die dem Rat vorschwebt: Bis spätestens 2020 soll in jeder Kita mindestens eine Fachkraft mit Hochschulabschluss arbeiten. Außerdem sollen ab 2017 keine Erzieher mehr eingestellt werden, denen diese Qualifikation fehlt.

Im Umgang mit Kinder ist jedoch praktische Erfahrung auch sehr wichtig. Die Befürchtung: Während eines Studiums könnte diese zu kurz kommen.

 

Ob Hochschulabsolventen unsere Kindergärten aus der Mittelmäßigkeit holen können, haben wir Prof. Hans-Günther Roßbach gefragt. Er gehört zum Expertengremiun des Aktionsrats Bildung.

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