Kolumne der Woche: Sich zum Horst machen

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Es gibt viele Möglichkeiten sich zum Horst zu machen. Jan Kröger klärt in der Kolumne der Woche auf, welche.


Kolumne der Woche: Sich zum Horst machen Prost Horst! © Foto: Sebastian Widmann/dapd

Jan Kröger Jan Krögerweiß, wie man sich zum Horst macht, tut es aber nicht. Politiker sind schon eine Spezies für sich. Ganz besonders interessant ist eine in Bayern beheimatete Unterart, die kürzlich wieder für Aufsehen sorgte: Der CSU-Ministerpräsident. Besonders bekannt ist diese Art von Politiker für ihre rhetorische Gewandtheit und auch für ihre oft etwas eigenwillige Art. Die müssen sie sich auch bewahren, Bayern gehört ja schließlich nicht ganz zu Deutschland.

Aber der Reihe nach. Eigentlich fing alles mit Norbert Röttgen an. Der hat am vergangenen Sonntag die Nordrhein-Westfalen eine Wahl verloren und zwar katastrophal. Daraufhin trat er von allen Ämtern in der NRW-CDU zurück.

Etwas später führte dann Claus Kleber ein interview mit Horst Seehofer, seines Zeichens bayerischer Ministerpräsident. Beim Interview kam nicht viel rum, aber das Nachgespräch war dann durchaus interessant und ergiebig. Seehofer hat alles freigegeben und so wurde das gesamte Interview inklusive Nachgespräch im Heute-Journal gesendet.

Röttgen hat kurz darauf den Job als Umweltminister verloren und Horst Seehofer - naja, er ist halt Horst Seehofer, der Mann dem weder eine Facebookparty, noch sonst irgendwas anhaben kann, wie Kolumnist Jan Kröger festgestellt hat.

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