Kommentar zu Wulff: Steckt nicht auch ein wenig Neid hinter den Vorwürfen?

von am

Christian Wulff hat sich heute in einer persönlichen Erklärung im Schloss Bellevue entschuldigt - ob damit die mediale Diskussion um Privatkredite, Urlaubsreisen und Anzeigenkampagnen ein Ende findet? Kais Harrabi kommentiert die aktuelle Debatte um einen Mann, der mehr hat als viele andere Deutsche.


Kommentar zu Wulff: Steckt nicht auch ein wenig Neid hinter den Vorwürfen? In der Debatte um den Bundespräsidenten spielt auch ein ganz menschliches Motiv eine wichtige Rolle - Neid und Missgunst, sagt detektor.fm Redakteur Kais Harrabi. / Foto: © Bertold Stadler / ddp

Kais Harrabi Kais Harrabikommentiert das Gebaren um Bundespräsident Christian Wulff. Deutschland einig Neiderland – sagt das Klischee. Und wer sich umblickt, der findet einiges was dafür spricht, dass dieses Klischee nicht ganz frei erfunden ist. Westdeutsche missgönnen den Ostdeutschen den Solidaritätszuschlag, Mütter ihren Töchter die Jugend. Im Café lästert man über den Mann am Nachbartisch, der an seinem teuren MacBook werkelt. Warum sollte es da einem Bundespräsidenten anders gehen? detektor.fm Redakteur Kais Harrabi kommentiert:

Es geht hier nicht um politische Verfehlungen oder Amtsmissbrauch (...).(Kais Harrabi)

»Kais Harrabi kommentiert die Neidebatte um Wulff« herunterladen

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben. Machen Sie den Anfang!

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Warum weiter Nervosität Wulffs Amtszeit bestimmen wird - und er nichts dagegen tun kann

Warum weiter Nervosität Wulffs Amtszeit bestimmen wird - und er nichts dagegen tun kann

Wulff wird nicht zur Ruhe kommen - sagen Martin Sonneborn, Hajo Schumacher, Dieter Wonka und sein Biograph. Zu viele Fehler, zu heikle Gerüchte. Über einen getriebenen Präsidenten, eine lauernde Presse, eine erbarmungslose Öffentlichkeit und eine Kanzlerin, die nur Zuschauerin ist. mehr