“Man toleriert, doch es bleibt nicht haften” – Fremdenfeindlichkeit zur WM

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Sportevents wie die WM bringen die Menschen einander näher – so die Hoffnung. Doch Studien legen das Gegenteil nahe. Ein Experteninterview über den Zusammenhang von Fremdenfeindlichkeit und Fußballtaumel.


“Man toleriert, doch es bleibt nicht haften” - Fremdenfeindlichkeit zur WM In 14 Tagen muss die deutsche Nationalelf in Südafrika aufs Feld. © Torsten Silz/ddp.

Andreas Zick Andreas ZickProfessor an der Universität Bielefeld In vierzehn Tagen geht sie los: die Fußball-Weltmeisterschaft. Die Nationen der ganzen Welt treffen dort auseinander – und ihre Fans feiern ein friedliches Fußballfest. Doch wie sieht es in den Köpfen der Menschen wirklich aus? Helfen sportliche Großereignisse, die Menschen einander näher zu bringen und Vorurteile abzubauen? Studien legen das Gegenteil nahe. So waren bei der letzten Weltmeisterschaft Personen, die nach der WM befragt wurden, nationalistischer eingestellt waren als solche, die früher befragt wurden. Ist die These vom "toleranten Patriotismus" also hinfällig?

Das fragen wir einen Experten: Andreas Zick, Professor an der Universität Bielefeld, der sich dort u.a. mit dem Thema "Fremdenfeindlichkeit" beschäftigt. Mit ihm sprechen wir über Fußball, Fankultur und Fremdenfeindlichkeit.

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