Proteste in Chile reißen nicht ab

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Seit drei Monaten wird auf den Straßen von Chile protestiert. Viele Chilenen stehen hinter den Forderungen der Studenten, die für eine Abkehr vom neoliberalen Modell ihres Staates eintreten. Denn noch kostet studieren dort viel Geld...


Proteste in Chile reißen nicht ab Der chilenische Präsident Sebastián Piñera ist erst seit 2010 im Amt und wird bereits heftig kritisiert. Foto: © Wikipedia - Government of Chile / Gobierno de Chile

Die Streiks in Chile, die sich vor allem gegen das Bildungssystem richten, halten an. In der letzten Woche riefen chilenische Gewerkschaften zum Generalstreik auf. Dem Aufruf wurde zwar nur teilweise gefolgt. Es gab aber Krawalle und Verletzte, ein Jugendlicher wurde erschossen. Der chilenische Präsident Sebastián Piñera kritisierte erst den Streik, bot jetzt aber Gespräche an.

Àlvaro Rojas Àlvaro Rojasist Journalist und beobachtet die Proteste in Chile.

Die Studenten richten ihre Proteste nicht nur gegen ein Bildungssystem, das mit 900 Euro Studiengebühren pro Monat Reiche bevorteilt - sie richten sich gegen grobe gesellschaftliche Missstände.

Worin die Kritikpunkte der Streikenden liegen und was sie fordern, darüber haben wir mit Àlvaro Rojas gesprochen. Er ist der Herausgeber des spanischsprachigen Online-Magazins „El Chileno“, das sich auch mit aktuellen Entwicklungen in Chile auseinandersetzt.

»Àlvaro Rojas über die Proteste in Chile.« herunterladen

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