Residenzpflicht für Asylbewerber in Deutschland soll weg

27.04.2010

Einen Tagesausflug nach Berlin, zu einem Konzert nach Hamburg oder für eine Ausstellung nach München: Was für die meisten eine Selbstverständlichkeit ist, kann für manche Menschen Gefängnis bedeuten.

Für die Abschaffung der “Residenzpflicht” engagieren sich schon seit Jahren Menschen. Hier im Jahr 2001 in Frankfurt am Main. Foto: ddp/ Federico Gambarini.

" class="imageboxlinklightbox" href="http://new.detektor.fm/wp-content/uploads/2010/04/bselders.jpg">recherchiert die Lebensbedingungen von Asylbewerbern in Deutschland und ist Autorin des Reports "Keine Bewegung" zum Thema.Beate Selders.recherchiert die Lebensbedingungen von Asylbewerbern in Deutschland und ist Autorin des Reports "Keine Bewegung" zum Thema.
 

Asylbewerber und Menschen mit dem Status „Duldung“ dürfen sich nur im zugewiesenen Bundesland oder sogar nur im Landkreis aufhalten. Diese sogenannte „Residenzpflicht“ soll nun abgeschafft werden – zumindest verlangt das eine Petition an den Deutschen Bundestag, die noch bis morgen unterzeichnet werden kann. Wir haben darüber mit der Journalistin und Sozialwissenschaftlerin Beate Selders gesprochen.

Mit ihr haben wir über die „Residenzpflicht“ diskutiert: