Stadtgespräch: Die NPD bleibt im Schweriner Landtag

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Die rechstextreme NPD ist am Sonntag erneut in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gewählt worden. Vertreter von Parteien und Gewerkschaften zeigen sich ratlos.


Stadtgespräch: Die NPD bleibt im Schweriner Landtag Der wegen Volksverhetzung verurteilte Udo Pastörs ist mit seiner rechtsextremen Partei erneut im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns vertreten. / Foto: © Johannes Eisele / dapd

Die Hoffnungen, die viele in Mecklenburg-Vorpommern nach dem Scheitern der NPD in Sachsen-Anhalt hatten, wurden enttäuscht: Die rechtsextreme Partei zieht mit fünf Abgeordneten in den Schweriner Landtag ein. Schon wieder. Das konnten weder die Auftritte demokratischer Politiker in vermeintlich rechten Hochburgen, noch die viel beachtete Storch Heinar-Kampagne verhindern. Dass die NPD dabei nur knapp über die Fünf-Prozent-Hürde kam, ist da nur ein schwacher Trost. Ingo Schlüter Ingo Schlüterist Mitgründer der Initiative »Wir. Erfolg braucht Vielfalt«, die sich für ein weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern einsetzt.

Die NPD sitzt weiterhin in zwei ostdeutschen Landtagen und erhält staatliche Zuschüsse, mit denen sie ihre Strukturen ausbauen kann. Wie man damit im Land Mecklenburg-Vorpommern umgehen soll, weiß noch keiner so recht. In einigen Orten erhielt die NPD beinahe ein Drittel der Stimmen, wurde zum Teil stärkste Kraft. Gerade in den ländlichen Regionen, fernab des Einflusses der großen Parteien, scheint die Macht der NPD nicht zu versiegen. Sie veranstaltet dort Kinderfeste und stellt Freizeitangebote zur Verfügung.

Wie man gegen die Rechten vorgehen kann und muss, und warum ein NPD-Verbot notwendig ist, klären wir mit Ingo Schlüter. Er ist Teil der Initiative "Wir. Erfolg braucht Vielfalt" für ein weltoffenes Mecklenburg-Vorpommern und bei detektor.fm im Interview.

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