Stadtgespräch: Wulff, Schröder und Co. – Die Hannover-Connection zieht ihre Kreise

20.12.2011

Seit der Privatkredit-Affäre von Bundespräsident Christian Wulff ist Hannover wieder in aller Munde. Allerdings nur in Verbindung mit den mittlerweile vermehrt auftretenden Beziehungen zwischen der Politik und der Wirtschaft vor Ort. Woran liegt das?

Ein Freund, ein guter Freund? Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (links) und Bundespräsident Christian Wulff sind ihrer Stadt Hannover noch immer in Freundschaft verbunden. Foto: © Nigel Treblin/dapd

Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover ist mal wieder im Gespräch – allerdings auf eine besondere Art und Weise. Schuld daran ist Christian Wulff und seine Kreditaufnahme beim Unternehmer Egon Geerkens.

ist Politikwisschenschaftlerin am Göttinger Institut für Demokratieforschung.Teresa Nentwigist Politikwisschenschaftlerin am Göttinger Institut für Demokratieforschung. 

Denn Wulff ist bei weitem nicht der erste ehemalige niedersächsische Spitzenpolitiker, der durch gute Verbindungen zur heimatlichen Wirtschaft Vorteile für sich verbuchen konnte. Nicht umsonst wird schon seit Jahren von der so genannten „Hannover-Connection“ gesprochen. Starke Verflechtungen zwischen Wirtschaftseliten in Hannover und der niedersächsischen Politik sind alltäglich und anscheinend gehört mittlerweile auch die Aufdeckung dieser nicht immer ganz so politisch korrekten Beziehungen zum Alltag.

Aber warum ist ausgerechnet im idyllischen Hannover das Skandalpotential so hoch? Das haben wir Teresa Nentwig gefragt. Sie forscht am Göttinger Institut für Demokratieforschung unter anderem zur politischen Führung niedersächsischer Ministerpräsidenten.


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