Trennung, Sorgerecht und das Kind – die Sicht eines Vaters

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Zwischen Mutter und Vater geht es nicht immer harmonisch zu. Problematisch wird es, wenn es um das Sorgerecht der Kinder geht. Leidtragende sind jedoch oft die Kinder.


Trennung, Sorgerecht und das Kind - die Sicht eines Vaters Viele Familienstreitereien landen am Ende vor Gericht. Foto: Mario Vedder/ dapd.

Thomas Schonert. Thomas Schonert.Der Vater einer Tochter hat mittlerweile sechsmal vor Gericht um das Sorgerecht gestritten.

Der Bund fürs Leben gelingt heute nur noch wenigen Paaren. Das hat oft auch Folgen für die Kinder. Doch praktisch alle Kinder wünschen sich dauerhafte Liebesbeziehungen und elterliche Zusammenarbeit.

Aber manchmal entsteht eine eiserne Front zwischen den beiden Erzeugern. Jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern in Deutschland lebt mit nur einem Elternteil. Manchmal wird der Frust der gescheiterten Beziehung auf dem Rücken des Kindes ausgetragen. Dabei sind dann Gerichte oft die letzte Entscheidungsinstanz.

Janina Labhardt hat einem getrennt lebenden Vater zugehört, was er im jahrelangen Kampf um seine Tochter erlebte.


Es wurden bereits 2 Kommentare zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. schnee

    schnee am

    danke für den bericht. das ist in diesem land die gängige praxis. sehr traurig für die beteiligten kinder und diejenigen, die leider keine einsichtigen ex partner haben und nicht im wohle des kindes handeln. vielleicht ändert sich was in 20 jahren wie die rechtsanwältin sagt, bis dahin sind aber unsere kinder erwachsen, dann ist es für diese generation leider zu spät.

  2. Peter

    Peter am

    Sehr interessanter Bericht der wieder einmal zeigt das Frauen hier eindeutig die oberhand haben und die Väter die aufgabe alles was von der Frau behauptet wird erst einmal zu entkräften. Ich selbst befinde mich auch gerade in dieser Spirale und mußte beweisen das ich meinen Sohn wickeln kann und ob ich überhaupt in der Lage bin mich um ihn zu kümmern. Dies alles war ja kein Problem aber wer hat hier einmal die Mutter überprüft? Diese Frage stellt sich normalerweise nicht. Auch kann die Mutter bestimmen wie der Umgang gestaltet wird, als Vater kann man hier nur zustimmen und das alles annehmen was einem vorgeschlagen wird nur um mit seinem Kind zusammen zu sein. Und immer wieder hört man das es Diskriminierend ist. Aber seid über einem Jahr geschieht nichts. Ich habe es schriftlich das eine “intensive Vater-Sohn Beziehung” besteht, ich darf ihn aber immer noch nicht ein ganzes Wochenende bei mir haben. Auch das geteilte Sorgerecht wird mir nicht aus freien Stücken gewährt hier steht bald der Gang vor den Richter an. Die frage ob ich gewinne oder verliere stellt sich nicht da der Verlierer (unser Sohn) in dem Moment festgestanden hat als sie sich von mir trennte und alles versucht das ich so wenig zeit wie möglich mit einem Sohn verbringe… Es macht mich Krank so hilflos zu sein, aber die liebe zu meinem Sohn spornt mich an und sein lächeln wenn wir uns sehen hilft mir auch die nächste “runde” zu meistern. Ich wünsche allen Vätern die in meiner Lage sind einen langen Atem, der ist nämlich notwendig und der wird mir niemals ausgehen. Ich fordere endlich die Regierung auf hier Gesetzlich dafür zu sorgen das Väter in Deutschland endlich den Müttern gleichgestellt werden wenn es um Ihre Kinder geht. Eigentlich sollte das in unserer Gesellschaft selbstverständlich sein, warum nur geschieht nichts…..........

 

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