US-Präsident Barack Obama hält eine Dankesrede für die heimgekehrten US-Soldaten und erklärt, man hinterlässt den Irak als stabilen und souveränen Staat. Aber ist das wirklich wahr? Und wie sieht die politische Zukunft des Landes aus?
Robert Chatterjeevom >Zenith - Zeitschrift für den Orient<.
US-Präsident Barack Obama hat mit einer Dankesrede an seine Soldaten einen symbolischen Schlussstrich unter den Irakkrieg gezogen.
Nach dem offiziellen Ende des zweimonatigen Krieges im Mai 2003 blieb der Irak bis zu diesem Jahr von US-Truppen besetzt, um dem Land zu Stabilität und Souveränität zu verhelfen. Laut Obama, der seinen Wahlsieg auch seiner Ablehnung des Irak-Einsatzes verdankt, ist das gelungen: das Land sei stabil und souverän.
Bis zum Jahresende ziehen die USA ihre letzten Truppen aus dem Irak ab. Während des achtjährigen Einsatzes kamen mehr als 4.500 US-Soldaten und zehntausende irakische Zivilisten ums Leben.
Wie die politische Zukunft des Landes nun aussieht, fragen wir Robert Chatterjee von Zenith - der Zeitschrift für den Orient.
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Schon als Senator war Obama gegen den Einsatz im Irak. Nun hält er sein Wahlversprechen, die Truppen abziehen zu lassen. Foto: © Axel Schmidt/ dapd