Angebot und Nachfrage? Nicht auf dem Lebensmittelmarkt!

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Der Weizenpreis explodiert. Er stieg im August zeitweise um 50 Prozent. Was passiert da auf dem Nahrungsmittelmarkt - und wen trifft das?


Angebot und Nachfrage? Nicht auf dem Lebensmittelmarkt! Weizen ist ein Rohstoff an den Märkten, wie Öl. / © Klaus-Dietmar Gabbert (ddp)

Ralf Südhoff Ralf Südhoffleitet die deutsche Abteilung des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen. Alles wird teurer. Diesen Fluch hört man immer wieder, und wo man ihn am lautesten hört: das ist an der Tankstelle. Am leisesten hört man ihn vielleicht noch beim Bäcker, denn wenn der sein Mehl teurer einkaufen muss und das Brötchen ein paar Cent teurer wird, verzeiht man das eher mal noch.  Doch was die wenigsten wissen: hinter den Kulissen spielen sich die gleichen Mechanismen ab. Es wirkt dort nämlich der Rohstoffmarkt - Lebensmittel sind ein Rohstoff, wie Öl es ist – und locken dementsprechend genau so Spekulanten an.

Und so kommt es, dass der Preis für Weizen in diesem Monat massiv gestiegen ist, zeitweise um 50 %. Das wird zum Beispiel dann zum Problem, wenn in kurzer Zeit Hilfe für Katastrophenopfer nötig ist - wie jetzt in Pakistan.

Warum das so ist, warum wir solche Entwicklungen beim Bäcker nicht gleich merken, und wen es stattdessen trifft: das fragen wir den Leiter der deutschen Abteilung des Welternährungsprogramms  Ralf Südhoff.

»Ralf Südhoff zu den Schwankungen auf dem Lebensmittelmarkt.« herunterladen

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