Auf Tuchfühlung | Was macht eigentlich ein Anwalt für Mode?

12.10.2011

Stoffe, Muster, Kollektionen und Models - in der Modebranche geht es um das Schöne und Angenehme. Doch auch hier wird betrogen und kopiert. Und dann kommen Anwälte ins Spiel. Ein Einblick in eine eher seltene Berufswelt...

Auch in den kreativen Branchen muss man sich manchmal um sein Recht streiten. Foto: © hhsow / pixelio.de

hat sich auf Mode-Recht spezialisiert.Jens Brellehat sich auf Mode-Recht spezialisiert. 

Mal klagt eine Siegerin der Casting-Show Germany’s next Topmodel gegen ihren Vertrag, mal ein bekannter Uhrenhersteller gegen Charlize Theron, da diese bei einem öffentlichen Auftritt gegen die Vereinbarung die Uhr eines anderen Herstellers trägt – so manch juristische Streiterei schafft es bis in die Boulevard-Blätter.

Doch auch außerhalb der Hochglanz-Magazine muss es Anwälte geben, die die Interessen von Models, Designern und Labels vertreten. Denn schließlich stecken die mitunter viel Zeit und Geld in die Entwicklung neuer Muster, Stoffe und Designs.

Und weil überall, wo geschaffen wird, auch geklaut werden kann, spezialisieren sich auch einige Anwälte auf Mode-Recht. Einer von ihnen ist Jens Brelle, Fachanwalt für Urheber- & Medienrecht aus Hamburg. Er betreibt gleichzeitig das Online-Magazin Art Lawyer und erklärt im Gespräch, was seinen Job so reizvoll macht und wo beim Mode-Recht die Herausforderungen liegen.

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