AutoMobil | Drei Jahre Umweltzone – eine Bestandsaufnahme

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„Stinker raus“ – so könnte das Motto von über 40 deutschen Städten lauten, die die Umweltzone bereits eingeführt haben. Nur Autos, die eine entsprechende Umweltplakette besitzen, dürfen auch in die Umweltzone einfahren. Doch hilft die Plakette?


AutoMobil | Drei Jahre Umweltzone - eine Bestandsaufnahme Umweltzonen gelten seit drei Jahren in verschiedenen deutschen Städten, so wie hier in Hannover. © Nigel Treblin/ dapd.

Die Luftqualität in Deutschland wird von der Europäischen Union kontrolliert. In der Luft dürfen an maximal 35 Tagen im Jahr mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter vorhanden sein. Durch die Regelung soll auch der Ausstoß anderer gefährlicher Abgase vermindert werden.

Hans-Joachim Hummel Hans-Joachim HummelLeiter des Fachgebiets für Grundsatzfragen der Luftreinhaltung beim Umweltbundesamt Im Jahr 2006 ist das passende Gesetz erlassen worden, welches im März 2007 in Kraft trat. Allerdings ist mit der Umsetzung erst im Jahr 2008 oder später begonnen worden. Die Verordnung mit dem Namen "Verordnung zum Erlass und zur Änderung von Vorschriften über die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge" war die Grundlage für die heutigen Umweltzonen. Autos werden seitdem in vier Gruppen eingeteilt und dürfen nur noch beschränkt in große Städte einfahren. Betroffen sind vor allem Fahrer älterer Dieselmodelle. Sie müssen ihr Autos am Stadtrand abstellen, weil diese Motoren extrem viele, giftige Abgase in die Umwelt ausstoßen. Doch wie effektiv sind die Umweltzonen bis jetzt? Haben sich die Feinstaubwerte verbessert?

Darüber haben wir mit Hans-Joachim Hummel, dem Chef des Fachgebiets für Luftreinhaltung beim Umweltbundesamt, gesprochen.

»Hans-Joachim Hummel (Umweltbundesamt) zu Umweltzonen« herunterladen


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Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Brezel

    Brezel am

    Voran erstmal folgendes: Ich halte die Einführung von Umweltzonen für eine Sinnvolle Überlegung, um der Belastung durch Feinstaub Herr zu werden. Allerdings muß von Fall zu Fall überlegt werden, wie sinnvoll das ist und auch welche Resultate angepeilt werden. Die brutale flächendeckende Proklamation von Umweltzonen ist da nicht der richtige Ansatz. Im Falle von völlig verkorkster Umsetzung im Ruhrpott oder der chaotischn Lage in Halle täte man da besser, in einen Dialog mit der lokalen Bevölkerung zu treten, statt Politik von oben zu machen.

 

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