AutoMobil | Ist Mikromobilität ein Weg in die Zukunft?

18.05.2012

Mikromobilität ist das Stichwort. Kleinstwagen für Großstädte, in denen es an Zeit und Raum mangelt. 80 Prozent der neuen Autos sollen zudem Elektroautos werden. Doch so richtig kommt die Mikromobilität noch nicht in der Bevölkerung an.

Der Trend geht zum Mikromobil - auch bei der Feuerwehr. Foto: © knipser 5 / pixelio.de

ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mechatronik und Ingenieur im CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen.Martin Koppersist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mechatronik und Ingenieur im CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen. 

Wer schon mal in Berlin oder München einen Parkplatz gesucht hat, der weiß: die Grenzen des Wachstums sind erreicht, jedenfalls was den Verkehr betrifft. Es gibt zu wenig Platz für all die Fahrzeuge und der motorisierte Verkehr ist ein wesentlicher Verursacher von Luftverschmutzung und CO2-Emissionen, Lärm und Gesundheitsgefahren.

Die Zukunft liegt im Kleinstwagen, glauben Experten. Mikromobilität für Großstädte, in denen es an Zeit und Raum mangelt. Zudem sollen 80 Prozent der neuen Mikroautos Elektroautos werden. Doch bislang werden viele ambitionierten Konzepte von Automobilherstellern nicht umgesetzt, viele Modelle schaffen es erst gar nicht in Serie.

Die Gewinner bei den Pkw-Neuzulassungen 2011 waren  in Deutschland Oberklasselimousinen, Vans und Geländewagen. Deutlich weniger gefragt waren die sogenannten Kleinstwagen. Hier ging der Absatz um 12,4 Prozent zurück. Und auch der Boom der Elektromobilität lässt bislang auf sich warten.

Aber was braucht der moderne Mensch und wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Das erklärt Martin Koppers vom Car-Institut der Universität Duisburg, der sich mit der Technik von künftigen Fahrzeugen beschäftigt.

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