Börseneinsturz weltweit: “Nur der dritte Akt der großen Finanzkrise”

von am

Stehen wir wirklich kurz vor einer weltweiten Rezession? Oder sind die Kurseinbrüche an den Börsen nur Ausdruck der großen Verunsicherung der Anleger? Eine Zwischen-Analyse der Börsen-Talfahrten...


Börseneinsturz weltweit: “Nur der dritte Akt der großen Finanzkrise” Am vergangenen Donnerstag färbten sich fast alle wichtigen Aktienindizes tiefrot. Waren Auslöser der Talfahrt die schwach ausgefallenen Konjunkturdaten der USA? / Foto: © Angela Parszyk/Pixelio

Prof. Dr. Christoph M. Schmidt Prof. Dr. Christoph M. Schmidtist Volkswirt und Präsident des rwi Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung Es scheint der befürchtete Schwarze Freitag zu werden. Der Dax ist heute Morgen auf ein neues Jahrestief gerutscht. Händler verkaufen in einer Art blinder Verkaufswut ihre Wertpapiere.

Im Grunde ist ein stetiges Auf und Ab an der Wertpapierbörse nichts Neues. Allerdings gibt es für immense Kursschwankungen meist einen triftigen Grund - beispielsweise eine Klimakatastrophe, Terroranschläge oder eine WIrtschaftsnachricht wie vor zwei Wochen, als die Ratingagentur Standard and Poor's die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft hat. Doch dieser Tage zeichnet sich ein chaotischer Einbruch ab, ohne ein spezifisches Ereignis im Vorfeld, das den Kursrutsch erklären könnte.

Was also hat die Talfahrt an den Börsen ausgelöst? Und ist sie tatsächlich ein Indikator für eine drohende Weltrezession? Diese Fragen haben wir dem Volkswirt Christoph Schmidt im Interview gestellt. Der Top-Ökonom ist einer der fünf Wirtschaftsweisen, die die Bundesregierung beraten, und Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung.

»Christoph Schmidt über den Börsensturz« herunterladen

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben. Machen Sie den Anfang!

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

US-Schuldenkrise wird für China zum Problem

US-Schuldenkrise wird für China zum Problem

Die USA stecken tief in der Schuldenkrise. Das Problem der Amerikaner wird langsam auch zu einem Problem für die Chinesen, denn China ist der größte Gläubiger der USA. Kann China drohende Verluste verhindern? Wie wird das Land seine Wirtschaftspolitik langfristig verändern müssen? mehr