Bürgerarbeit – Modellprojekt soll Arbeitslose in Jobs bringen

von am

"Bürgerarbeit" heißt ein Projekt, dass gemeinnützige Jobs statt Arbeitslosigkeit finanzieren will. Der Modellversuch läuft - ein Zwischenfazit.


Bürgerarbeit - Modellprojekt soll Arbeitslose in Jobs bringen Freizeit, Einkäufe und Spaziergänge mit Senioren -das wäre eine mögliche Aufgabe für “Bürgerarbeiter”. / A. Heimann (ddp)

Dr. Martin Rosemann Dr. Martin Rosemannvom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik. Die Idee klingt eigentlich gut: es gibt Arbeitslose, die zwar ausgebildet sind, für die sich aber trotz aller Bemühungen keine Stellen finden lassen. Für die muss der Staat sorgen, und das kostet natürlich Geld. Warum also dieses Geld nicht benutzen, um gemeinnützige Stellen zu schaffen? Stellen, die es sonst nicht gäbe? So könnten Kommunen Aufgaben erledigen lassen, die sie sich sonst nicht leisten können. Die Arbeitslosen wiederum könnten davor bewahrt werden, in die Langzeitarbeitslosigkeit abzurutschen.

Bürgerarbeit“ heißt diese Idee, die gemeinnützige Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren will. Seit einem dreiviertel Jahr wird das in 189 Modellregionen ausprobiert. Die Institute für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik und für Angewandte Wirtschaftsforschung sind vom Arbeitsministerium beauftragt, zu untersuchen, wie gut das bisher gelaufen ist - ein Zwischenfazit vom dortigen Projektleiter Dr. Martin Rosemann.

»Die Buergerarbeit soll Arbeitslose in Jobs bringen - ein Zwischenfazit« herunterladen

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben. Machen Sie den Anfang!

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

10 Jahre Hartz-Gesetze: Eine Bilanz

10 Jahre Hartz-Gesetze: Eine Bilanz

Das unter dem Namen "Hartz" zusammengefasste Maßnahmenbündel sollte die Zahl von 4 Millionen Arbeitslosen halbieren, die Arbeitsvermittlung reformieren und geschönte Statistiken stoppen. Wie erfolgreich war das bis heute? mehr