“Das wird der Konzern sehr lange mit sich rumtragen” – Toyota betreibt Krisenmanagement

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Der Chef des weltgrößten Autobauers entschuldigt sich unter Tränen: in den USA steckt Toyota nach einer Pannenserie in der Krise. Und daran wird der Konzern lange tragen - sagt der New-York-Korrespondent der Financial Times.


“Das wird der Konzern sehr lange mit sich rumtragen” - Toyota betreibt Krisenmanagement © Sascha Schürmann (ddp)

Matthias Ruch Matthias Ruchist in New York der Korrespondent der Financial Times Deutschland. Wenn man es nicht besser wüsste könnte man auf die Idee kommen, das, was derzeit in den USA abläuft, entstammt einem Hollywood-Film. Da wird der Chef des Weltmarktführers im Autobau, Toyota, vor den Kongress gezwungen, wird dort von Abgeordneten fast schon zerpflückt, entschuldigt sich später unter Tränen. Dem zuvor ging eine Pannenserie und riesige Rückrufaktionen. Das Gaspedal hatte bei vielen Toyotas geklemmt, bis zu 34 Menschen sollen dadurch gestorben sein. Doch nicht genug der schlechten Nachrichten: kürzlich kamen brisante Details ans Tageslicht. Bestechungsvorwürfe nämlich. Matthias Ruch ist der New Yorker Korrespondent der Financial Times Deutschland. Er hat das Geschehen und den Auftritt von Konzernchef Toyoda vor dem Kongress verfolgt. Hätte er gedacht, dass sich ein solch mächtiger Mann später unter Tränen sich entschuldigt?

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