Hygiene-Ampel soll vor dreckigen Betrieben warnen

von am

Dreckige Küchen, Mäuse in Backstuben und faule Lebensmittel - die Hygiene-Ampel soll sichtbar machen, wie gut oder schlecht Lebensmittelbetriebe bei Kontrollen bewertet werden.


Hygiene-Ampel soll vor dreckigen Betrieben warnen Rot für Müller-Brot: Die Hygiene-Ampel hätte Verbaucher frühzeitig gewarnt. Foto: © Lukas Barth/dapd

Martin Müller Martin Müllerist 'pro' Hygiene-Ampel. Die Hygienezustände bei der Großbäckerei Müller-Brot haben für Entsetzen gesorgt. Über Jahre hatten Lebensmittelkontrolleure gravierende Mängel wie Mäusekot und Kakerlaken beanstandet – doch erst vor kurzem hat die Öffentlichkeit davon erfahren. Eine Hygiene-Ampel hätte die Verbraucher früher informiert.

Die Ampel soll sichtbar machen, wie Restaurants, Bäckereien, Fleischereien und Einzelhändler bei Lebensmittelkontrollen abschneiden. Grün gibt es, wenn keine Hygienemängel bestehen, rot bei schwerwiegenden Bedenken.

2011 wurde die Einführung dieses Systems nur vom bayerischen Verbraucherschutzminister abgelehnt. Dieses Jahr wird erneut versucht, das Kontrollbarometer auf den Weg zu bringen. Über Sinn und Unsinn der Hygiene-Ampel haben wir mit dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure Martin Müller gesprochen.

»Martin Müller über Hygiene-Ampeln für Lebensmittelbetriebe« herunterladen


Es wurde bereits 1 Kommentar zu diesem Artikel geschrieben. Diskutieren Sie mit.
  1. Bernhard Schulz

    Bernhard Schulz am

    Eine Hygiene-Ampel ist längst überfällig. Man kann auch zum Schutz des Verbrauchers keine dreckigen Lebensmittelbetriebe tolerieren. Bei besonderen Auffälligkeiten müssen die entsprechenden Unternehmen auch die Konsequenzen - bis hin zur Schließung - spüren.

 

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