“In der regulären Wirtschaft entstehen momentan keine einfachen Jobs”

von am

Es ist schwer geworden, jemanden zu finden, der Hartz-IV nicht kritisiert. Nur in der Frage, wie es verbessert werden soll, scheiden sich die Geister.


“In der regulären Wirtschaft entstehen momentan keine einfachen Jobs” Peter Hartz übergibt am 16. August 2002 den Abschlussbericht an Bundeskanzler Gerhard Schröder. Foto: Michael Urban/ ddp.

Hilmar Schneider Hilmar SchneiderExperte für Arbeitsmarktpolitik. In der Diskussion über Hartz IV gibt es zwei gegensätzliche Pole. Die einen sagen, man müsse die Regelsätze erhöhen und Hartz-IV fairer machen, die anderen sagen, Hartz IV ist noch nicht streng genug. Deshalb haben wir mit Hilmar Schneider gesprochen, er ist Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit, kurz IZA. Das private Institut wurde von der Deutschen Post AG gegründet und wird als arbeitgebernah eingeordnet. detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt hat ihn gefragt, ob denn bei einer Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes Arbeitslose wirklich eher zu Hause bleiben würden, statt einer Beschäftigung nach zu gehen?

Hören Sie hier das Interview noch einmal nach:

»Gespräch mit Hilmar Schneider vom IZA« herunterladen

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben. Machen Sie den Anfang!

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Reichen 132 Euro zum Leben? Ein vielsagender Selbstversuch.

Reichen 132 Euro zum Leben? Ein vielsagender Selbstversuch.

2008 haben Wirtschaftswissenschaftler von der Technischen Universität Chemnitz eine umstrittene Studie vorgestellt, in der sie zu dem Ergebnis kamen, dass für Arbeitslose zur Sicherung des Existenzminimums 132 Euro im Monat ausreichen würden. mehr