IPv6 – Das Internet bekommt neue Nummern

von am

Der Internetnutzer wird von der Neuerung, die da heute von den großen Firmen - wie zum Beispiel Google - im Internet getestet wird, nicht viel mitbekommen. Es kann maximal zu einer leichten Erhöhung der Ladezeiten kommen, denn der neue Standard "IPv6" ist im Probebetrieb.


IPv6 - Das Internet bekommt neue Nummern Ein Techniker bestückt einen Festplattenserver mit neuer Hardware. / © Michael Kappeler / dapd

Johannes Endres Johannes EndresChefredakteur von »heise Netze«. Hinter der Abkürzung "IPv6" verbirgt sich die Neuregelung der Vergabe von IP-Adressen. Grund hierfür ist, dass die alten IP-Daten langsam  zur Neige gehen. Immer mehr Nutzer mit verschiedenen Geräten drängen ins Internet. Zu Anfangszeiten des Internets war die große Anzahl an Geräten kaum denkbar. Die rund vier Milliarden Kombinationen, die der Vorgänger "IPv4" geboten hatte, schienen mehr als ausreichend. Bereits vor Jahren hatten Informatiker rund um den Globus den Nachfolger entwickelt. Nun muss also „IPv4“ endgültig dem neuen Standard weichen.

Der Wechsel ruft nun auch wieder die Datenschutzbeauftragten auf den Plan, Sorgen machten sich breit, da nun gerüchteweise jeder Nutzer seine eigene, feste IP bekommen sollte. Johannes Endres, Chefredakteur des Netzwerk-Ressorts von c´t „heise Netze“,  hält die Bedenken für unbegründet. Warum er das denkt und was der Umstieg auf "IPv6" konkret für die Nutzer bedeutet, erklärt er im Interview.

»Johannes Endres zu IPv6« herunterladen

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben. Machen Sie den Anfang!

 

Kommentar verfassen

Einfaches HTML (<a>,<b>,<i>,<code>,<blockquote>) ist erlaubt.

Wir veröffentlichen alle Kommentare, die nicht diffamierend oder rechtlich bedenklich sind. Wir bemühen uns binnen 24 Stunden alle Kommentare freizuschalten.


Das könnte Sie auch interessieren:

Tunesien und Ägypten: warum das keine Netz-Revolution ist

Tunesien und Ägypten: warum das keine Netz-Revolution ist

Die Netz-Generation ist begeistert: für sie kam die Revolution in Tunesien und Ägypten aus dem Web. Doch Harvard-Professor und Netz-Vordenker Ethan Zuckerman widerspricht. mehr