Landflucht im Westen: Dörfer ohne Zukunft

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Immer mehr Dörfer in den alten Bundesländern haben ein Problem: Die Menschen ziehen in die Stadt, einige Regionen verwaisen. Welche Folgen sind zu erwarten und was kann unternommen werden?


Landflucht im Westen: Dörfer ohne Zukunft Dörfer im peripherem, ländlichem Raum gelten als die Problemregionen der Zukunft. / © Herbert Krick pixelio.de

Steffen Krönert Steffen Krönertvom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. „Abstimmen mit den Füßen“ – wenn es um Abwanderung geht, denkt der Deutsche zuerst an die neuen Bundesländer. Aber jetzt heißt es, dass auch der Westen abwandert. Das Phänomen nennt sich Landflucht.

Die Landflucht in Ostdeutschland ist weiterhin deutlich höher als im Westen.

Viele wollen lieber in Städten wohnen, ziehen aus ländlichen Regionen weg und hinterlassen weite, leere Gebiete. Über die demografischen Folgen sprachen wir mit Steffen Krönert vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.

Wenn Menschen eng zusammen wohnen, ist das auch für die Natur besser. Regionen könnten der Natur zurückgegeben werden.

Im Interview erklärt er, wieso die Landflucht die Finanzen der Kommunen belastet und warum ein engereres Zusammenwohnen der Menschen für die Natur deutlich besser wäre.

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